Challenge #66

Den digitalen Wandel zum Vorteil aller Menschen gestalten.

Am KIT arbeiten Forscher:innen interdisziplinär von der Informatik über Sozial- und Rechtswissenschaft bis zur Ethik zusammen, um zu einer menschenfreundlichen Gestaltung digitaler Technik beizutragen.

Die Digitalisierung prägt praktisch alle Bereiche des Lebens von der Freizeit bis zur Arbeitswelt. Darf Technik intelligenter sein als wir? Andererseits, sie ist doch nur sinnvoll, wenn sie tatsächlich besser ist als wir, oder? Viele Menschen haben das Gefühl, sich ständig anpassen zu müssen, weil sich unter anderem durch KI alles so schnell verändert. Die Herausforderung ist jedoch, den Menschen Mitwirkungsmöglichkeiten zu eröffnen, damit in der Zukunft der Digitalisierung ihre Werte und Interessen, ihre Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden. Ob nun Pflegeroboter oder soziale Medien, ob digitale Gesundheitskarte oder ein „Kollege Roboter“ in der zukünftigen Arbeitswelt: Überall kommt es darauf an, dass die Digitalisierung gut für die Menschen ist. Das geschieht nicht von selbst, sondern braucht wissenschaftliche Forschung und die Entwicklung von Innovationen – gemeinsam mit der Gesellschaft – nicht nur für oder über sie.

(Headerbild: Karlsruher Institut für Technologie)

Weitere Informationen:

Experte: Prof. Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT

„Können wir uns eine totale Abhängigkeit von digitalen Systemen leisten?“ (Interview mit Armin Grunwald im UmweltDialog)

„Die Krise zeigt uns, wie hochgradig anfällig unsere Welt für Störungen ist“ (Interview mit Armin Grundwald im Handelsblatt)

Artikel + Audio: "Die neue Unmündigkeit" (Beitrag im Deutschlandfunk)

Artikel + Video: "Gefährden Google, Facebook und Co. die Demokratie?" (WDR)

‘The ethical challenge AI poses is something radically new’ (Interview mit Armin Grundwald in Politico, Englisch)

„Die Leute merken nicht mehr, wie fragil das System ist“ (Interview mit Armin Grundwald in der Süddeutschen Zeitung)

Beiteiligte Helmholtz-Zentren:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

download