Challenge #63

Im Schwarm gegen Alzheimer.

Wir verknüpfen die KI-Systeme unserer Forschungszentren, um neue Ansätze im Kampf gegen Hirnerkrankungen zu entwickeln.

Um eine Diagnose stellen zu können, suchen Mediziner:innen seit jeher nach Auffälligkeiten in den Daten von Patientinnen und Patienten, also nach Merkmalen, die auf eine bestimmte Erkrankung hindeuten. Dafür nutzen sie das Gespräch mit den Erkrankten, medizinische Untersuchungen oder auch Laborwerte.

Heute hilft ihnen dabei zusätzlich auch künstliche Intelligenz (KI), also selbstlernende Software: Sie ist in der Lage, bislang unbekannte Muster in Studien aufzuspüren, die Hunderte oder sogar Tausende Datensätze umfassen. Medizin-Forscher:innen sehen in diesen Big Data-Analysen deshalb einen Schlüssel zu einem besseren Verständnis von Krankheitsprozessen und zu effektiveren Therapien.

Am Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) nutzen wir daher „Swarm Learning“: Dieses neuartige KI-Verfahren vereinfacht die Auswertung dezentral gespeicherter Daten, also etwa über verschiedene Forschungszentren hinweg. Mithilfe von Algorithmen können die lokalen Systeme so voneinander lernen – und auch gewonnene Erfahrungen miteinander teilen

Dieses Potenzial macht den Ansatz gerade für Erkrankungen interessant, für die es bislang keine wirksame Behandlung gibt, etwa Alzheimer.

(Headerbild: DZNE/Volker Lannert)

Weitere Informationen:

DZNE-Projekt zu Schwarm-Intelligenz

Beteiligte Helmholtz-Zentren:

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

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