Challenge #37

Die Vorhersage von Geogefahren ermöglichen.

Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Überflutungen bedrohen Menschen und das „Weltraumwetter“ kann Infrastrukturen zerstören. Wir arbeiten daran, diese Gefahren im Vorfeld einzuschätzen und Frühwarnsysteme zu verbessern.

Milliarden von Menschen weltweit leben unter der Bedrohung durch Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Tsunamis, Sturzfluten oder Erdrutschen. Nur wenn wir mehr über die zugrundeliegenden physikalischen Prozesse wissen, lassen sich die Auswirkungen dieser Naturereignisse minimieren. Dafür entwickeln wir zum einen eine neue Generation von Erdbeobachtungssystemen und zum anderen innovative Systeme zur Modellierung und für eine zuverlässige Dateninterpretation. So gelingen langfristige Gefahrenabschätzungen und besonders bedrohliche Geogefahren werden kurzfristig vorhersagbarer oder deren Folgen durch Frühwarnsysteme gemildert.

Wir entwickeln neue Methoden, mit denen sich Geogefahren oder die Folgen des Weltraumwetters, besser beurteilen und simulieren lassen. Zum Einsatz kommen dabei Forschungsinfrastrukturen wie regionale Erdsystemobservatorien in besonders aktiven Regionen, globale Netzwerke für die Erdbebenüberwachung wie das GEOFON-Programm, Satellitenmissionen sowie moderne, analytische und experimentelle Laboratorien.

(Headerbild: Thomas Walter)

Weitere Informationen:

Forschungsprogramm: Ruhelose Erde – Vorhersage von Geogefahren ermöglichen

Beteiligte Helmholtz-Zentren:

Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

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