Challenge #35

Mit Raumfahrttechnologien den Alltag verbessern.

Wie kann man mit Raumfahrttechnologien einen direkten Mehrwert auf der Erde erzeugen?

Mobil entfaltbare Pflanzenanbaueinheiten, die am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurden, können in Zukunft nicht nur Astronauten im All mit Tomaten und Salat versorgen, sondern auch Menschen in einem Krisengebiet, die ihre Ernährungsgrundlage verloren haben. Oder die Steuerung, die ein Fahrzeug sicher durch unwegsames Gelände auf dem Mars navigiert: Sie eignet sich ebenso für die wendigen Transporter, mit denen das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (UN World Food Program) Hilfsgüter verteilt.

An vielen weiteren Stellen ist die Raumfahrt bereits fest in unserem täglichen Leben integriert. Navigationssysteme, Kommunikations- und Wettersatelliten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Den Klimawandel und „Global Change“ beobachten wir aus dem All. Obwohl im Weltall unwirtliche Bedingungen herrschen und Systeme die dort zum Einsatz kommen für den irdischen Gebrauch eher schwer nutzbar scheinen, hat die Raumfahrt den Ruf als Technologietreiber. Zu Recht, denn hier wird an vielen Stellen der Transfer zur Erde gesucht. Roboter können Satelliten reparieren, Astronauten assistieren oder in der Fabrik der Zukunft eng mit dem Menschen kooperieren. Auch die Forschung unter Weltraumbedingungen erlaubt Erkenntnisse und Rückschlüsse im Bereich Materialwissenschaften oder Medizin, die wir ohne Raumfahrt nie erhalten würden.

(Headerbild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))

Weitere Informationen:

For­schung für die Raum­fahrt hilft auch auf der Er­de (Artikel)

Initiative INNOspace

Beteiligte Helmholtz-Zentren:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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